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Tagesüberblick im DAX

Unsere Warnung, zum heutigen Wochenbeginn vorsichtig und zurückhaltend zu agieren, bekam heute ihre Bestätigung, denn die Kurse brachen massiv ein, nachdem gemeldet wurde, dass in China die Inflation anzieht und gleichzeitig die Wirtschaft zu lahmen beginnt. In China nahmen die Importe  lediglich um 5,3 Prozent zu, während sie im Februar noch um 39,6 Prozent gestiegen waren. Für eine Exportnation wie Deutschland, ist das natürlich ein herber Rückgang

DAX-Chart

Der DAX startete die Börsenwoche  mit 6.694,72 Punkten., stieg dann leicht  über 6730 an und ging dann permanent nach unten. Wieder gab es kein Halten mehr, so dass die Unterstützungen bei 6700, 6650 einfach durchbrochen wurden und erst an der 6600 halt war. Unser Hinweis, dass am heutigen Dienstag ein weiteres Absacken möglich sei, ist also leider eingetreten

Im Chart sehen wir die kritische Situation (Kreis) die sich nun recht deutlich als Konsolidierung darstellt. Was wir jetzt benötigen ist eine Bodenbildung, ob diese allerdings an der 6600 eintritt oder ob es weiter nach unten geht, ist schwierig zu sagen. Aktuell konnte die 6600 den Kursverfall zwar aufhalten , doch nun kommt es darauf an, ob Großanleger wieder mit dem Einstieg beginnen oder nicht.

Eckwerte im DAX

Tiefstwert: 6.606,43  (6.685,80) Höchstwert: 6.737,92  (6.831,36  )

Endstand: : 6606,43 -2,49%   (6775,26)

Heute ging der RSI weiter auf Tauchstation und stürzte 15,51 % ab auf nun nur noch 35,54 Punkte. Lauter kann kaum noch zum Verkauf geläutet werden.

Nicht anders, nur noch weitaus schlimmer der Absturz beim MACD. Dieser brach um gigantische 235,79%ein und raste um 27,18 Punkte  nach unten. Endstand war im Minusbereich bei -15,65 zu 38,63  (+11,53 zu 52,20) Dabei wurde der Abstand zur Signallinie auf 54,27 Punkte erhöht. Natürlich wurde auch hier ein Verkaufssignal generiert, dem die Anleger auch folgten.

 Gewinner und Verlierer des Tages

Gewinner gab es heute keine, nur Verlierer. Die niedrigsten Verluste hatte die Deutsch Post    -0,39%  vor FMC-0,95% und Beiersdorf -1,01%.

Die größten Verlierer waren heute Infineon -4,50%, vor der  Daimler -4,76%  und Schlusslicht Commerzbank -5,89%. Voller Panik drängten die Anleger aus dem Markt.

Zusammenfassung und Ausblick

Schlechte Zahlen aus den USA , aus Spanien , Italien und Portugal und dann noch Inflationsgefahr und rückgängige Importe in China, das war der Horrortag und seine Meldungen für die Anleger. Die Angst war erneut da, was nach den schlechten Tagen der vergangenen Woche ja kein Wunder mehr war, zumal sich noch immer viele der nervösen Anleger am Markt aufhalten. Doch es werden immer weniger,  weil sich solche Anleger nun schnell von ihren Werten trennen und  in Liquidität flüchten, bzw. über ihre Verluste nachgrübeln und trauern. Aber diese Konsolidierung kam keineswegs unerwartet, denn wir hatten sehr oft an dieser Stelle davor gewarnt. Nun muss man abwarten, ob und wann eine Bodenbildung einsetzt, erst dann kann man sich wieder daran machen einen Trend nach oben zu suchen und zu erwarten. Momentan wäre theoretisch ein Rückgang bis in den Bereich von 6350-6370 durchaus im Rahmen des Möglichen.

Erfolgreiche Börsengeschäfte  wünscht Ihr  – aktien.net Team

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