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Tagesüberblick im DAX

Trotz der eher nervenaufreibenden Situation in Europa, lässt sich der DAX weiterhin nicht beirren und markiert Jahreshöchststände. Fast sieht man sich in Zeiten der Euphorie versetzt, die in einer Übertreibung mündet, bevor es dann nach unten geht. Das hatten viele für diese Woche erwartet, aber die Anleger waren nicht gewillt, dieses Szenario mit zuspielen.

DAX-Chart

Im Chart ist weit und breit keine Konsolidierung zu sehen, was eigentlich ziemlich überraschend ist. Im Tagesverlauf ging es fast durchweg nach oben, so dass der DAX zum Wochenschluss auf 6848 Punkte steigen konnte, was auf Wochensicht, immerhin ein Plus von 2,32% ist.

Im Chart sehen wir eine neue, gepunktete Widerstandslinie, die in einer Dreiecksformation endet. Die Linie und die Spitze des Dreiecks wurde heute fast exakt getroffen und fordert nächste Woche gleich zu Beginn eine Entscheidung. Verbunden mit den Indikatoren könnte es brenzlig werden.

 

Eckwerte im DAX

Tiefstwert: 6.794,89 Höchstwert: 6.874,53 Endstand: 6.848,03 +1,42%

Der RSI hat den überkauften Bereich mit  72,49 (+6.46%) nun sehr deutlich betreten und sendet erste Warnsignale aus. Der MACD steht bei 150,07 zu 157,95 und damit immer noch unter der Signallinie. Es scheint, dass der Indikator dort auf die Bestätigung des RSI wartet, um dann entweder deutlich nach unten zu gehen oder falls die Kurse weiter deutlich steigen, einen Angriff auf die Signallinie zu starten. Aufgrund des Kursanstiegs scheint die Lage positiv zu sein, doch sollte man sich nicht täuschen lassen.

 

 Gewinner und Verlierer des Tages

Heute standen HeidelbergCement an der  Spitze mit satten +6,37%. Dahinter lag Infineon +3,54% da die Anleger die Verluste durch Qimonda doch nicht so hoch einschätzen. Top 3 Metro, die aufgrund der Querelen im Vorstand, bisher eher hinten zu finden waren.

Flop waren Fresenius SE -0,7% , Deutsche Börse -1,51% und FMC -1,65%. Die beiden Fresenius-Werte litten unter einer Abstufung durch Analysten:

Zusammenfassung und Ausblick

Eigentlich hat sich an der Nachrichtenlage wenig geändert, doch die Psychologie an der Börse steht momentan einfach auf „Kaufen“, auch wenn die Charts etwas anderes aussagen. In der Vergangenheit wurden solche Übertreibungen meistens bald bestraft, indem die Kurse anscheinend aus dem Nichts, absackten. Dies muss natürlich heute nicht genauso enden, aber weshalb eigentlich nicht? Übertreibungen entspringen der Gier und die Gier ist ein schlechter Ratgeber , nicht nur an der Börse. So verkaufen aktuell viele der erfahrenen Anleger  und müssen sich von „Neulingen“, was nicht abwertend gemeint ist, belächeln lassen. Da sich heute eine weitere Widerstandslinie im Chart auftat, dazu der RSI deutlich überkauft und der MACD unter der Signallinie ist, sollte man die Ohren vor einer Warnung nicht verschließen und es wäre kein Fehler wenn man  auf die „alten Hasen“ hören würde. Denn nichts ist wichtiger als seine Geld zu sichern und Verluste zu vermeiden.

Erholsame närrische Tage und ein schönes Wochenende wünscht Ihr  – aktien.net Team

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